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Gewinnschwelle für Unternehmer

Break-even-Rechner –
Wie viel musst du verkaufen?

Ab wann trägt sich dein Unternehmen? Berechne deinen Break-even-Punkt: notwendigen Monatsumsatz, Stückzahl bzw. abrechenbare Aufträge und deine Sicherheitsmarge – inklusive gewünschtem Unternehmerlohn.

Break-even-Menge & -Umsatz Unternehmerlohn eingerechnet Sicherheitsmarge

So ist dieser Rechner einzuordnen

Ermittelt Gewinnschwelle in Umsatz und Stückzahl für ein Einproduktmodell.

Annahmen der Berechnung

  • Preis, variable Stückkosten und Produktmix bleiben konstant; Unternehmerlohn wird wie Fixkosten behandelt.

Nicht automatisch berücksichtigt

  • Kapazitätsgrenzen, Steuern, Finanzierung, mehrere Produkte und Staffelpreise sind nicht enthalten.
Fachlicher Stand: Freies Planungsmodell ohne amtlichen Berechnungsstandard.
Break-even
Menge & Umsatz
Deckungsbeitrag
pro Einheit
Sicherheitsmarge
optional
100 %
Kostenlos & anonym

Break-even-Punkt berechnen

Gib deine Fixkosten, Preis und variable Kosten pro Einheit ein

Miete, Versicherungen, Software, Personal (ohne dich selbst)

Material, Versand & Co. – steigt mit jeder Einheit

Für die Berechnung deiner Sicherheitsmarge

Zeigt neben der reinen Gewinnschwelle auch dein gewünschtes Gewinnziel.

Damit erkennst du, ob das Ziel mit deiner verfügbaren Kapazität erreichbar ist.

Break-even auf einen Blick

📐

Die Gewinnschwelle kennen

Erst ab dem Break-even-Punkt verdienst du wirklich Geld – alles darunter deckt nur deine Kosten.

👤

Unternehmerlohn nicht vergessen

Deine eigene Arbeitszeit ist kein Nebeneffekt, sondern eine Kostenposition, die eingerechnet werden muss.

🛡️

Sicherheitsmarge als Puffer

Je größer der Abstand zwischen aktuellem Umsatz und Break-even, desto mehr Puffer hast du bei Umsatzschwankungen.

🔧

Zwei Stellschrauben

Fixkosten senken oder Deckungsbeitrag pro Einheit erhöhen – das sind die beiden Hebel, um den Break-even-Punkt zu senken.

Break-even-Analyse – der komplette Ratgeber

Wie du deine Gewinnschwelle berechnest und was du tust, wenn sie zu hoch liegt

Fixkosten vs. variable Kosten

Fixkosten

Fallen unabhängig davon an, ob und wie viel du verkaufst: Miete, Versicherungen, Software-Abos, feste Gehälter. Sie müssen jeden Monat gedeckt werden – egal wie der Umsatz läuft.

Variable Kosten

Entstehen erst durch den Verkauf: Material, Versandkosten, Provisionen. Sie steigen proportional mit der verkauften Menge und werden pro Einheit betrachtet.

Wie senkst du deinen Break-even-Punkt?

Fixkosten reduzieren

Verträge, Abos und Mietflächen regelmäßig prüfen – jede eingesparte Fixkosten-Position senkt direkt deinen notwendigen Break-even-Umsatz.

Verkaufspreis erhöhen

Ein höherer Preis erhöht den Deckungsbeitrag pro Einheit und senkt damit die notwendige Stückzahl – nutze dafür den Verkaufspreis-Rechner.

Variable Kosten senken

Bessere Einkaufskonditionen oder effizientere Prozesse verringern die Kosten pro Einheit und erhöhen den Deckungsbeitrag.

Unternehmerlohn realistisch, aber flexibel planen

In Wachstumsphasen kann ein vorübergehend niedrigerer Unternehmerlohn den Break-even senken – sollte aber die Ausnahme bleiben.

Häufige Fragen zum Break-even-Punkt

Was ist der Break-even-Punkt?

Der Break-even-Punkt ist die Menge oder der Umsatz, ab dem deine Erlöse genau deine Fixkosten decken. Unterhalb dieses Punkts machst du Verlust, oberhalb Gewinn.

Sollte ich meinen eigenen Unternehmerlohn mit einrechnen?

Ja, unbedingt. Ohne einen kalkulierten Unternehmerlohn rechnest du dich scheinbar profitabel, arbeitest aber faktisch für 0 €. Setze einen realistischen Lohn an, den du für deine Arbeit verdienen möchtest.

Was ist der Unterschied zwischen Fixkosten und variablen Kosten?

Fixkosten fallen unabhängig von der verkauften Menge an, etwa Miete oder Versicherungen. Variable Kosten steigen mit jeder verkauften Einheit, etwa Material oder Versandkosten.

Was bedeutet die Sicherheitsmarge?

Die Sicherheitsmarge zeigt, wie weit dein aktueller Umsatz über dem Break-even-Punkt liegt – also wie stark der Umsatz einbrechen könnte, bevor du Verlust machst. Eine hohe Sicherheitsmarge bedeutet mehr finanziellen Puffer.

Was mache ich, wenn mein Break-even-Umsatz unrealistisch hoch ist?

Prüfe zuerst, ob du Fixkosten senken, den Deckungsbeitrag pro Einheit erhöhen (Preis rauf oder variable Kosten runter) oder deinen Unternehmerlohn vorübergehend anpassen kannst – nutze dafür auch den Verkaufspreis-Rechner.

Wie oft sollte ich den Break-even-Punkt neu berechnen?

Immer wenn sich Preise, Kosten oder Fixkosten deutlich ändern – mindestens aber einmal jährlich bei der Finanzplanung, damit deine Kalkulation aktuell bleibt.

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