Trend 2026 • 100-80-100
4-Tage-Woche-Rechner –
Gehalt & Stunden vergleichen
Was bedeutet die 4-Tage-Woche für dein Gehalt? Vergleiche die drei gängigen Modelle – mit vollem Lohnausgleich, mit anteiliger Kürzung oder einfach umverteilt auf 4 Tage.
So ist dieser Rechner einzuordnen
Vergleicht drei frei verhandelbare Modelle einer Vier-Tage-Woche anhand von Stunden, Gehalt und Stundenlohn.
Annahmen der Berechnung
- Die Wochenarbeitszeit wird gleichmäßig und ohne zusätzliche Zuschläge betrachtet.
Nicht automatisch berücksichtigt
- Kein gesetzlicher Anspruch auf ein bestimmtes Modell; Arbeitsverdichtung, Pausen, Urlaub und betriebliche Umsetzbarkeit bleiben offen.
4-Tage-Woche berechnen
Wähle ein Modell und gib deine aktuellen Daten ein
Die drei Modelle der 4-Tage-Woche
100-80-100-Modell
Das in Pilotprojekten meistgetestete Modell: 100 % Gehalt bei nur 80 % Arbeitszeit, mit dem Ziel, 100 % Produktivität durch effizienteres Arbeiten zu halten.
Anteiliges Modell
Rechnerisch identisch zur klassischen Teilzeit: 80 % Arbeitszeit bei proportional 80 % Gehalt – ohne Produktivitätsversprechen, aber ohne Risiko für den Arbeitgeber.
Umverteilungsmodell
Die volle Wochenstundenzahl bleibt erhalten, wird aber auf 4 statt 5 Tage verteilt – dafür sind die Arbeitstage entsprechend länger (z. B. 10 statt 8 Stunden).
Was Pilotprojekte zeigen
Deutsche und internationale Pilotprojekte (u. a. 4 Day Week Global) berichten überwiegend von stabiler oder steigender Produktivität sowie deutlich höherer Mitarbeiterzufriedenheit.
4-Tage-Woche – der komplette Überblick
Modelle im direkten Vergleich, Studienlage und Voraussetzungen für eine erfolgreiche Einführung
Die drei Modelle im direkten Vergleich
100-80-100: 80 % Zeit, 100 % Gehalt
Das in Pilotprojekten favorisierte Modell. Voraussetzung ist eine Effizienzsteigerung, damit die Produktivität trotz weniger Stunden stabil bleibt.
Anteiliges Modell: 80 % Zeit, 80 % Gehalt
Rechnerisch identisch zur klassischen Teilzeit. Geringstes Risiko für Arbeitgeber, aber auch geringster finanzieller Vorteil für Arbeitnehmer.
Umverteilung: 100 % Zeit, 100 % Gehalt
Keine echte Arbeitszeitverkürzung – nur eine andere Verteilung der Stunden auf 4 statt 5 Tage, mit entsprechend längeren Arbeitstagen.
Was Pilotprojekte und Studien zeigen
Internationale Pilotprojekte (u. a. koordiniert von 4 Day Week Global) mit tausenden Beschäftigten in mehreren Ländern liefern seit Jahren ähnliche Ergebnisse:
- →Die überwiegende Mehrheit der teilnehmenden Unternehmen behält das Modell nach der Testphase bei
- →Produktivität und Umsatz bleiben in den meisten Fällen stabil oder steigen leicht
- →Krankheitstage und gemeldeter Stress sinken, während die Mitarbeiterzufriedenheit deutlich steigt
- →Auch in Deutschland liefen mehrjährige Pilotprogramme mit dutzenden teilnehmenden Unternehmen aus verschiedenen Branchen
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Einführung
Klar messbare Ziele statt Anwesenheit
Das 100-80-100-Modell funktioniert am besten, wenn Erfolg an Ergebnissen statt an geleisteten Stunden gemessen wird.
Meetings und Prozesse straffen
Viele Pilotprojekte beginnen mit einer Reduktion unnötiger Meetings und ineffizienter Abläufe, um die gewonnene Zeit auszugleichen.
Klare Vertretungsregelungen
Bei versetzten freien Tagen im Team muss die Erreichbarkeit für Kunden und Kollegen weiterhin sichergestellt sein.
Schriftliche Vereinbarung
Regele Arbeitszeit, Gehalt und den freien Tag verbindlich im Arbeitsvertrag oder einer Betriebsvereinbarung.
Wichtige Begriffe rund um die 4-Tage-Woche
Häufige Fragen zur 4-Tage-Woche
Gibt es einen gesetzlichen Anspruch auf die 4-Tage-Woche?
Nein, es gibt in Deutschland (Stand 2026) keinen gesetzlichen Anspruch. Die 4-Tage-Woche wird individuell mit dem Arbeitgeber oder per Betriebs-/Tarifvereinbarung geregelt.
Verliere ich Urlaubstage bei der 4-Tage-Woche?
Beim 100-80-100- und beim Umverteilungsmodell arbeitest du an weniger Tagen, daher sinkt dein Urlaubsanspruch in Tagen proportional zu deinen Arbeitstagen – nutze dazu unseren Urlaubsrechner.
Ist das 100-80-100-Modell realistisch für jeden Job?
Es funktioniert am besten bei Tätigkeiten mit klar messbaren Ergebnissen und wenig unvermeidbaren Präsenzzeiten. Bei Schicht-, Kunden- oder Produktionsarbeit ist die Umsetzung oft schwieriger.
Was ist der Unterschied zur normalen Teilzeit?
Rechnerisch ist das anteilige Modell identisch mit Teilzeit. Der Unterschied liegt im Framing: Die 4-Tage-Woche zielt meist auf Effizienzsteigerung bei möglichst vollem Gehalt statt auf reine Stundenreduktion.
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