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Kostenlos & anonym • 2026

Arbeitsbezogener Belastungs-Check –
Faktoren unverbindlich einordnen

Wie wirken deine aktuellen Arbeits- und Erholungsfaktoren im Modell? Unser kostenloser Test analysiert deine Arbeitszeit, dein Stresslevel, deinen Schlaf und deine Erholung – und zeigt dir sofort, welcher Faktor am meisten zu deinem Risiko beiträgt.

Der nicht validierte Selbstcheck dauert weniger als zwei Minuten und ersetzt weder eine ärztliche noch eine psychotherapeutische Diagnose.

5 Fragen, 2 Minuten Sofortergebnis + Risiko-Breakdown Konkrete Tipps Anonym, keine Diagnose

So ist dieser Rechner einzuordnen

Ordnet selbst angegebene arbeitsbezogene Belastungsfaktoren als nicht validierten Selbstcheck ein.

Annahmen der Berechnung

  • Die Antworten beschreiben die aktuelle Situation subjektiv.

Nicht automatisch berücksichtigt

  • Der Score diagnostiziert weder Burnout noch Depression oder eine andere Erkrankung und ersetzt keine fachliche Abklärung.
Fachlicher Stand: Primärquellen: WHO: Burn-out in ICD-11
5
subjektive Angaben
0
medizinische Diagnosen
1
unverbindliche Einordnung
7–9 h
Schlaf empfohlen

Arbeitsbezogene Belastung einordnen

Beantworte 5 Fragen zu deiner aktuellen Arbeitssituation

Gesetzliches Maximum: 48 Std./Woche (ArbZG § 3). Darüber hinaus steigt das Risiko deutlich.

Niedrig Hoch (10)

Aktueller Wert: 5

Schlafbedarf ist individuell. Anhaltende Schlafprobleme sollten fachlich abgeklärt werden.

WHO-Empfehlung: Mindestens 3–5 Tage moderate Bewegung pro Woche. 0 Tage ist eine gültige Angabe.

Der Wert dient nur als Erholungsfaktor im nicht validierten Modell.

Anonym & ohne Anmeldung

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Was ist Burnout?

Ein Zustand emotionaler, körperlicher und geistiger Erschöpfung durch anhaltenden beruflichen Stress. Die WHO klassifiziert Burnout seit 2019 als berufliches Phänomen (ICD-11) – nicht als eigenständige Krankheit.

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Die 3 Kern-Dimensionen

Erschöpfung, zynische Distanzierung von der Arbeit und das Gefühl reduzierter Leistungsfähigkeit – diese drei Dimensionen bilden laut Maslach Burnout Inventory den Kern des Syndroms.

Schleichender Verlauf

Burnout entwickelt sich meist über Monate in Phasen: von Überengagement über erste Erschöpfung bis zum vollständigen Zusammenbruch. Früherkennung ermöglicht frühes Gegensteuern.

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Wann zum Arzt?

Bei Symptomen, die länger als 2 Wochen anhalten und den Alltag beeinträchtigen, solltest du einen Arzt oder Psychotherapeuten aufsuchen – besonders bei Schlafstörungen, Hoffnungslosigkeit oder körperlichen Beschwerden.

Burnout verstehen, erkennen und vorbeugen

Symptome, Prävention, Einordnung durch die WHO und die wichtigsten Begriffe im Überblick

Belastungsanzeichen ernst nehmen

Burnout entwickelt sich schrittweise – wer die Warnsignale in allen drei Bereichen kennt, kann frühzeitig gegensteuern.

Emotionale Symptome

  • Anhaltende Müdigkeit & Erschöpfung
  • Innere Leere & Antriebslosigkeit
  • Reizbarkeit & emotionale Taubheit
  • Zynismus gegenüber der Arbeit

Kognitive Symptome

  • Konzentrations- & Gedächtnisprobleme
  • Entscheidungsunfähigkeit
  • Sinkende Arbeitsleistung
  • Negativismus & Hoffnungslosigkeit

Körperliche Symptome

  • Schlafstörungen
  • Kopf- & Rückenschmerzen
  • Häufige Erkrankungen
  • Magen-Darm-Beschwerden

Wie die WHO Burnout einordnet

Burnout ist laut WHO (ICD-11, seit 2019) ein berufliches Phänomen, keine eigenständige Krankheit. Es entsteht durch chronischen, nicht erfolgreich bewältigten Stress am Arbeitsplatz.

  • Die Diagnose erfolgt ausschließlich durch ärztliches oder psychotherapeutisches Fachpersonal – nicht durch einen Online-Test
  • Unbehandelt kann Burnout in eine Depression oder Angsterkrankung übergehen
  • Dieser Test dient ausschließlich der ersten Orientierung anhand bekannter Risikofaktoren

Burnout-Prävention: Was wirklich hilft

Im Arbeitsalltag

  • 1Klare Grenzen setzen: Arbeitszeiten einhalten, Feierabend respektieren
  • 2Nein sagen lernen: Überlastung frühzeitig kommunizieren
  • 3Regelmäßige Mikropausen: 5 Minuten alle 90 Minuten
  • 4Urlaub vollständig nehmen und digital detoxen

Lebensstil & Erholung

  • 1Regelmäßiger Sport: Mind. 150 Min. moderate Bewegung/Woche (WHO)
  • 2Schlafhygiene: Feste Schlafzeiten, Bildschirmverzicht 1 h vor Bett
  • 3Soziale Kontakte: Freunde, Familie, Hobbys außerhalb der Arbeit
  • 4Achtsamkeit: Meditation, Yoga, Atemtechniken regelmäßig üben

Wichtige Begriffe rund um Burnout

Burnout
Zustand emotionaler, körperlicher und geistiger Erschöpfung durch chronischen Arbeitsstress. Von der WHO als berufliches Phänomen (ICD-11), nicht als Krankheit klassifiziert.
Maslach Burnout Inventory (MBI)
Das am häufigsten genutzte wissenschaftliche Fragebogen-Instrument zur Burnout-Erfassung, misst Erschöpfung, Zynismus und Leistungsfähigkeit.
Präsentismus
Anwesenheit am Arbeitsplatz trotz Krankheit oder Erschöpfung – ein häufiges Frühwarnzeichen für Burnout, das die Leistungsfähigkeit weiter senkt.
Resilienz
Die psychische Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress und Belastung – eine zentrale Schutzfunktion gegen Burnout, die trainierbar ist.
EAP (Employee Assistance Program)
Betriebliches Beratungsangebot, das Mitarbeitenden kostenlose, vertrauliche psychologische Unterstützung bietet.
Chronischer Stress
Andauernde Stressbelastung ohne ausreichende Erholungsphasen – die zentrale Ursache für die Entstehung von Burnout.

Häufige Fragen zu Burnout

Was ist der Unterschied zwischen Burnout und Depression?

Burnout ist primär ein arbeitsbezogenes Phänomen mit Erschöpfung, Distanzierung und reduzierter Leistungsfähigkeit. Eine Depression ist eine klinische psychische Erkrankung mit umfassenderen Auswirkungen. Burnout kann in eine Depression übergehen – bei anhaltenden Symptomen solltest du einen Arzt aufsuchen.

Wer ist besonders burnout-gefährdet?

Besonders betroffen sind Menschen in helfenden Berufen (Pflege, Sozialarbeit, Lehramt), Führungskräfte, Selbständige und Personen mit hohem Perfektionismus. Aber: Burnout kann jeden treffen, unabhängig von Berufsgruppe oder Persönlichkeit.

Was tun, wenn mein Score hoch ist?

Sprich mit deinem Arzt oder einem Psychologen. Im betrieblichen Kontext gibt es Betriebsärzte oder EAP-Programme (Employee Assistance Programme). Erste Schritte: Sofortige Entlastung suchen, Urlaub nehmen, Gespräch mit Vorgesetztem führen. Burnout ist behandelbar – frühzeitiges Handeln ist entscheidend.

Wie lange dauert Burnout-Erholung?

Die Erholungsdauer ist individuell und lässt sich aus diesem Selbstcheck nicht ableiten. Bei anhaltenden oder belastenden Beschwerden sollte die Situation ärztlich oder psychotherapeutisch abgeklärt werden.

Ist dieser Test eine medizinische Diagnose?

Nein. Der Test ist eine Orientierungshilfe auf Basis anerkannter Risikofaktoren (Arbeitszeit, Stress, Schlaf, Bewegung, Erholung) und ersetzt keine ärztliche oder psychologische Diagnose. Bei anhaltenden Beschwerden solltest du fachlichen Rat einholen.

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