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Finanzielle Sicherheit

Notgroschen-Rechner –
Deine Rücklage berechnen

Wie viel Notgroschen brauchst du wirklich? Berechne deine empfohlene Rücklage anhand deiner Fixkosten, deines Jobrisikos und deiner Haushaltsgröße – inklusive Ansparzeit bis zum Ziel.

3-9 Monate empfohlen Jobrisiko berücksichtigt Ansparzeit berechnet

So ist dieser Rechner einzuordnen

Leitet einen Mindestpuffer aus notwendigen Monatsausgaben, Haushalt und Einkommensrisiko ab.

Annahmen der Berechnung

  • Die Fixkosteneingabe enthält alle kurzfristig unvermeidbaren Ausgaben.

Nicht automatisch berücksichtigt

  • Versicherungsleistungen, Krankengeld, ALG, Vermögenszugriff und individuelle Risikotoleranz werden nicht einzeln berechnet.
Fachlicher Stand: Freies Planungsmodell ohne amtlichen Berechnungsstandard.
3-9 Monate
Empfohlene Rücklage
Fixkosten
als Berechnungsbasis
Jobrisiko
wird berücksichtigt
100 %
Kostenlos & anonym

Notgroschen berechnen

Gib deine Fixkosten, deine Haushaltssituation und dein Jobrisiko ein

Miete, Versicherungen, Lebensmittel, laufende Verträge

Das, was heute schon als Rücklage verfügbar ist

Wie viel du monatlich für den Notgroschen zurücklegen kannst

Notgroschen auf einen Blick

🛟

Dein finanzielles Sicherheitsnetz

Der Notgroschen federt unerwartete Ausgaben und Einkommensausfälle ab, ohne dass du Schulden aufnehmen oder Investments mit Verlust verkaufen musst.

📊

Fixkosten statt Gehalt als Basis

Berechnet wird die Rücklage anhand deiner notwendigen Fixkosten – im Ernstfall zählt, was du zwingend brauchst, nicht was du normalerweise verdienst.

⚖️

Individuell nach Risiko

Jobrisiko und Haushaltstyp bestimmen, ob 3 Monate reichen oder ob du eher in Richtung 9 Monate Fixkosten zurücklegen solltest.

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Liquidität vor Rendite

Der Notgroschen gehört auf ein Tagesgeldkonto, nicht in ETFs – jederzeit verfügbar, ohne Kursrisiko im Moment, in dem du das Geld wirklich brauchst.

Notgroschen – der komplette Ratgeber

Warum du eine finanzielle Rücklage brauchst, wie viel realistisch ist, wo sie am besten liegt und wie du sie schnell aufbaust

Was ist ein Notgroschen und warum brauchst du ihn?

Der Puffer für den Ernstfall

Ein Notgroschen ist eine leicht verfügbare Geldreserve, die ausschließlich für unerwartete, notwendige Ausgaben gedacht ist – nicht für den nächsten Urlaub oder ein neues Handy. Er schützt dich davor, bei einem finanziellen Schock in die Schuldenfalle zu geraten.

Typische Notfälle im Alltag

Die Waschmaschine gibt nach acht Jahren den Geist auf, das Auto braucht plötzlich eine teure Reparatur, oder der Job fällt durch eine Kündigung überraschend weg. In all diesen Fällen zahlst du ohne Notgroschen entweder mit teurem Dispo-Kredit oder musst Investments zur Unzeit verkaufen.

Beispiel: Jobverlust

Verlierst du deinen Job, dauert es oft mehrere Wochen bis Monate, bis das Arbeitslosengeld fließt oder ein neuer Job gefunden ist. In dieser Zeit laufen Miete, Strom und Versicherungen unvermindert weiter – ein ausreichender Notgroschen überbrückt genau diese Lücke, ohne dass du in Panik geraten musst.

Beispiel: Autoreparatur

Eine defekte Kupplung oder ein Getriebeschaden kann schnell mehrere Tausend Euro kosten. Ohne Rücklage landet diese Rechnung oft auf der Kreditkarte oder als teurer Ratenkredit – mit Notgroschen zahlst du sie einfach aus der Reserve und baust sie danach wieder auf.

Wie viele Monate Fixkosten sind realistisch?

Sicher (Beamte, unbefristet in stabiler Branche): 3 Monate

Geringes Risiko eines plötzlichen Einkommensausfalls – 3 Monate Fixkosten als solide Basis reichen in der Regel aus.

Normal (unbefristet angestellt): 4 Monate

Der häufigste Fall: eine unbefristete Anstellung mit durchschnittlichem Branchenrisiko rechtfertigt 4 Monate als Richtwert.

Unsicher (befristet, Probezeit, selbstständig): 6 Monate

Schwankende oder unsichere Einkommen brauchen einen deutlich größeren Puffer, um Durststrecken zu überbrücken.

Zuschlag Single oder Familie: +1 Monat

Wer allein für sein Einkommen verantwortlich ist oder Kinder versorgt, sollte zusätzlich einen Monat aufschlagen – bei einem Paar mit zwei Einkommen entfällt dieser Zuschlag.

Wo sollte der Notgroschen liegen?

Der Notgroschen gehört auf ein Tagesgeldkonto oder ein vergleichbar liquides Konto – nicht in Aktien, ETFs oder andere schwankungsanfällige Anlagen. Entscheidend ist nicht die Rendite, sondern dass du jederzeit ohne Kursrisiko und ohne Verzögerung darauf zugreifen kannst. Ein ETF-Sparplan kann im Ernstfall genau dann im Minus stehen, wenn du das Geld dringend brauchst – für den Notgroschen zählt Liquidität mehr als Rendite. Erst wenn der Notgroschen voll aufgebaut ist, lohnt sich der Blick auf renditestärkere Anlageformen für den langfristigen Vermögensaufbau.

Wie baust du deinen Notgroschen schnell auf?

Dauerauftrag am Gehaltstag einrichten

Lege direkt nach Gehaltseingang einen festen Betrag automatisch auf das Tagesgeldkonto zurück – bevor das Geld für andere Dinge ausgegeben wird.

52-Wochen-Challenge nutzen

Spare in Woche 1 einen Euro, in Woche 2 zwei Euro und so weiter – nach einem Jahr sind so über 1.300 € zusammengekommen, ohne dass es sich einzeln groß anfühlt.

Einmalzahlungen gezielt einsetzen

Steuerrückzahlungen, Boni oder Geldgeschenke direkt zu einem festen Anteil in den Notgroschen einzahlen, statt sie im Alltag zu verkonsumieren.

Unnötige Fixkosten reduzieren

Abos und Verträge prüfen, die du nicht mehr brauchst – jede eingesparte Fixkosten-Position senkt gleichzeitig auch deinen Zielbetrag für den Notgroschen.

Häufige Fragen zum Notgroschen

Wie viele Monate Notgroschen brauche ich wirklich?

Als Richtwert gelten 3 bis 9 Monate deiner monatlichen Fixkosten, abhängig von deinem Jobrisiko und deiner Haushaltssituation. Wer sicher angestellt ist und zwei Einkommen im Haushalt hat, kommt mit 3 Monaten aus – bei unsicherer Beschäftigung und alleiniger Verantwortung sind 6 bis 9 Monate sinnvoller.

Zählen nur Fixkosten oder das gesamte Gehalt?

Für den Notgroschen zählen nur deine notwendigen monatlichen Fixkosten (Miete, Versicherungen, Lebensmittel, laufende Verträge) – nicht dein volles Gehalt. Im Ernstfall kannst du auf Extras verzichten, die Fixkosten laufen aber weiter.

Wo sollte ich meinen Notgroschen anlegen?

Der Notgroschen gehört auf ein Tagesgeldkonto oder ein vergleichbar liquides Konto – nicht in Aktien oder ETFs. Entscheidend ist, dass du jederzeit ohne Kursrisiko und ohne Verzögerung darauf zugreifen kannst.

Was zählt als Notfall, für den ich den Notgroschen nutzen darf?

Klassische Notfälle sind Jobverlust, unerwartete Reparaturen (Auto, Waschmaschine, Heizung), Arztkosten oder andere unvorhersehbare, notwendige Ausgaben. Geplante Anschaffungen wie Urlaub oder ein neues Sofa gehören nicht dazu – dafür legst du separat Geld zurück.

Was mache ich, wenn ich den Notgroschen einmal angreifen musste?

Baue ihn danach so schnell wie möglich wieder auf, bevor du wieder in ETFs oder andere Anlageformen investierst. Der Notgroschen hat Priorität vor dem Vermögensaufbau, weil er dich vor Schulden im Ernstfall schützt.

Reicht ein gemeinsamer Notgroschen für Paare?

Ja, ein gemeinsames Konto ist meist sinnvoll, da zwei Einkommen das Risiko eines kompletten Ausfalls senken. Wichtig ist, dass beide Partner jederzeit Zugriff darauf haben und sich über die Nutzung im Ernstfall einig sind.

Ist der Notgroschen auch bei Selbstständigkeit wichtig?

Gerade bei Selbstständigkeit ist ein größerer Notgroschen (6-9 Monate Fixkosten) besonders wichtig, da Einkommen schwanken und es kein Arbeitslosengeld als Auffangnetz gibt.

Sollte ich erst den Notgroschen aufbauen oder Schulden abbauen?

Ein kleiner Basis-Notgroschen (z. B. 1-2 Monate Fixkosten) sollte meist Priorität vor dem Abbau hochverzinster Schulden haben, damit unerwartete Ausgaben nicht zu neuen Schulden führen. Danach lohnt es sich oft, Schulden mit hohen Zinsen zügig zu tilgen, bevor der volle Notgroschen aufgebaut wird.

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